NRW: "Mehr Senioren im...
Deutschlandweit verunglückten im Jahr 2025 insgesamt 57.189 Personen ab 65 Jahren im Straßenverkehr. Etwas mehr als ein Fünftel von ihnen (20,6 %) allein in NRW.
Personen ab 65 Jahren sind bei knapp 16 % der Unfälle mit Personenschaden Hauptverursacher
Im Jahr 2025 waren in NRW insgesamt 121.949 Personen an einem Verkehrsunfall mit Personenschaden beteiligt. Personen ab 65 Jahren machten hier mit 17.299 einen Anteil von 14,2 % aus. In 15,8 % der Unfälle mit Personenschaden (65.232) war eine Person mit 65 Jahren oder älter der Hauptverursacher (10.337). Hierbei verursachten Männer mit 66,5 % fast doppelt so oft einen Unfall wie Frauen (33,5 %).
Die häufigste Unfallursache von Seniorinnen und Senioren bei Unfällen mit Personenschaden war, wie auch bei allen Altersgruppen zusammen, ein Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren oder Ein- und Anfahren mit 20,2 %. Das Nichtbeachten der Vorfahrt bzw. des Vorrangs war als Fehlverhalten bei Personen ab 65 Jahren mit 16,3 % vertreten. Das dritthäufigste Fehlverhalten war mit 8,4 % das Missachten der Abstandsregelung.
37 % der Seniorinnen und Senioren verunglückten mit dem Fahrrad
Mit 37,0 % verunglückten die meisten Personen ab 65 Jahren mit dem Fahrrad (4.348), darunter über die Hälfte mit Pedelecs (2.249). Mit Personenkraftwagen verunglückten in NRW 34,6 % der Seniorinnen und Senioren, als Fußgängerinnen und Fußgänger machten sie einen Anteil von 13,1 % aus. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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