Mitteilung der Stadt Erftstadt...
„Gerade in Zeiten, in denen an der europäischen Grenze wieder massive Kriegshandlungen zu beobachten sind, sollte die Erinnerung wachgehalten werden, welches Leid Gewalt über die Menschen bringt. Wir tun gut daran, uns dies bewusst zu machen und der Opfer von Terror sowie der beiden Weltkriege zu gedenken“, fasst Carolin Weitzel zusammen. Gemeinsam mit den Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern weist sie darauf hin, dass in den Ortsteilen, meist im Anschluss an die Gottesdienste, offizielle Gedenken und Kranzniederlegungen erfolgen. „Es wäre schön, wenn die Bürgerinnen und Bürger sich wieder vermehrt daran beteiligen würden, um das Erinnern zu bewahren“, so der Appell aus dem Kreis der Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister. In Liblar wird bei der Kranzniederlegung auch der beiden Feuerwehrleute Klaus-Dieter Zimmer und Friedrich Jauck gedacht, deren Tod sich dieses Jahr zum 45. Mal jährt. Am 3. November 1981 waren sie bei einem Einsatz ums Leben gekommen, als eine Halle Am Vogelsang einstürzte.
Die Bürgermeisterin sowie die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister weisen zudem auf die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge hin, die rund um den Volkstrauertag – vielerorts an Allerheiligen - erfolgt. „Kriegsgräber und Mahnmäler sind auch in Erftstadt ein wichtiger Teil unserer Geschichte und sollten uns vor Augen führen, wohin Hass und Hetze führen können. Der Erhalt und die Pflege dieser Gedenkstätten sowie das Gedenken an die Opfer sollten uns ein steter Auftrag sein.“ - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek


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