Floppt die "Reform" des "Bürgergelds"?
Die Reform des Bürgergelds hat anscheinend bislang nicht den gewünschten Effekt erzielt. Die seit Juli umgesetzte Reform des Bürgergelds scheint bislang keine Einsparungen zu generieren: Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung, die sich auf eine Analyse des Finanzministeriums bezieht. Demnach beliefen sich die monatlichen Ausgaben zuletzt auf 3,3 bis 3,5 Milliarden Euro – eine Summe, die derjenigen vor der Reform ähnelt. Im Zuge des Wahlkampfs hatte die Union das Versprechen abgegeben, durch eine Reform des Bürgergeldes Milliardenbeträge einzusparen. Die neue Grundsicherung bringt vor allem strengere Sanktionen mit sich, wenn die Leistungsbezieher etwa versäumen, zu Terminen zu erscheinen. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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