"Erwartungen weit übertroffen!"
Nach Angaben der Regierung wurde die im Mai aktivierte neue E-Auto-Prämie bisher an 100.000 Antragsteller ausgezahlt. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) äußerte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Das Förderprogramm hat unsere Erwartungen weit übertroffen und bereits 100.000 Haushalte dabei unterstützt, sich vor den hohen Spritpreisen zu schützen.“ Mit jedem weiteren Elektroauto werde Deutschland unabhängiger von kostspieligen Ölimporten und internationalen Auseinandersetzungen. Schneider sagte, das Geld komme Menschen zugute, die zuvor nicht einmal daran gedacht hätten, ein E-Auto zu kaufen. Demnach lag das Haushaltsjahreseinkommen von 50 % der Antragsteller bei höchstens 45.000 Euro, von 75 % bei höchstens 60.000 Euro.
Wie hoch ist die Prämie?
Der ADAC schreibt:
Je nach Einkommen, Haushaltsgröße und Fahrzeugtyp gibt es zwischen 1500 und 6000 Euro:
Der Zuschuss hängt vom Fahrzeugtyp ab. Er beträgt für reine E-Autos mindestens 3000 Euro, für Plug‑in-Hybride mindestens 1500 Euro.
Familien werden zusätzlich gefördert: Für die ersten beiden Kinder im Haushalt steigt der Zuschuss um jeweils 500 Euro auf insgesamt maximal 4000 Euro. Weitere Kinder werden nicht berücksichtigt.
Niedrigere Einkommen werden stärker gefördert. Bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen pro Jahr unter 60.000 Euro ist eine Aufstockung der Förderung um 1000 Euro und unter 45.000 Euro um weitere 1000 Euro vorgesehen. Damit ist eine Gesamtförderung bis zu 6000 Euro für reine E-Autos und 4500 Euro für Plug‑in-Hybride oder E-Autos mit Range Extender möglich.
Das Förderprogramm unterstützt je nach Einkommen und Familiengröße auch das Leasing bis zu 6000 Euro. Der Antragsteller muss der Halter des Fahrzeugs sein.
Der Antragsteller muss das Fahrzeug für eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten ab Erstzulassung behalten. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek


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