AfD in Erfurt - Bilanz der...
Die Rückreisephase begann am Samstagnachmittag, als sich Veranstaltungsteilnehmende bis in die späten Abendstunden hinein mit Bahnen des Nah- und Fernverkehrs wieder zu ihren Ausgangsorten begaben.
Die Bundespolizei kann bestätigen, dass eine Vielzahl bahnreisender Veranstaltungsteilnehmende aus allen Teilen der Bundesrepublik in die Mitte Deutschlands gefahren sind. Schwer-punkte vom Nutzungsverhalten waren die Strecken Erfurt - Berlin, Erfurt - Göttingen und Erfurt - Leipzig.
Der personell und materiell verstärkten Bundespolizeiinspektion Erfurt ist es während der Haupteinsatzphase gelungen, Gefahren für die Nutzenden der Bahnen und die Bahninfrastruktur abzuwehren. Trotz teilweise divergierender politischer Lager, die auch auf Reisewegen getrennt worden sind, wurden im Rahmen der bundespolizeilichen Einsatzmaßnahmen keine Personen verletzt. Auch auf Seiten der eingesetzten Bundespolizistinnen und Bundespolizisten gab es keine Verletzten.
Vereinzelt wurden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie Gebührenvorgänge im Zusammenhang mit Beleidigungen, verfassungsfeindlichen Taten, Verstößen gegen das Versammlungs-, Waffen- und Sprengstoffgesetz eingeleitet.
An Schnittstellen im Erfurter Bahnhofsquartier sowie in der Vorbereitung des Großeinsatzes erfolgte ein abgestimmtes Zusammenwirken mit der Polizei des Freistaates Thüringen und benachbarten Kräften.
Polizeidirektorin Ute John,
Leiterin der Bundespolizeiinspektion Erfurt und zugleich Polizeiführerin
fasst zusammen: "Aus Sicht der Bundespolizei blicken wir auf einen
friedlichen und störungsfreien Einsatz in Bezug auf die Bahnanreisen
zurück. Die eingesetzten Kräfte schritten konsequent ein, wo es
Sachverhalte gab. Dabei blieben sie freundlich und bestimmt, die
Sachverhalte wurden schnell geklärt. Die erwarteten Betriebsstörungen
und Einschränkungen im Bahnverkehr auf Grund hoher Reisenden-zahlen
blieben weitestgehend aus. Mein Dank gilt allen Kräften der
Bundespolizei, die uns bei der Bewältigung der komplexen Lage
unterstützt haben sowie den Erfurterinnen und Erfurtern für ihre
Geduld." - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplits
chek


Kommentare
Kommentar veröffentlichen