NRW: Mehr Strom erzeugt!
Stromerzeugung aus Kohle erreicht neuen Tiefstwert
Kohle war nach wie vor der wichtigste Energieträger in der nordrhein-westfälischen Stromerzeugung. Zwischen Januar und Juni 2025 erzeugten die Energieversorgungsunternehmen daraus 19.220 GWh Strom, davon entfielen 14.801 GWh auf Braunkohle und 4.419 GWh auf Steinkohle. Die Stromerzeugung aus Kohle ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum (damals: 19.597 GWh) um 1,9 % zurück und erreichte hiermit einen neuen Tiefstwert.
Stromerzeugung aus Erdgas stark gestiegen
8.413 GWh stammte im ersten Halbjahr 2025 aus Erdgas. Zur Vergleichsperiode 2024 (damals: 6.952 GWh) verzeichnete die Erzeugung aus Erdgas einen erheblichen Zuwachs von 21,0 %.
15,1 % weniger Strom aus erneuerbaren Energieträgern
Im ersten Halbjahr 2025 erzeugten die nordrhein-westfälischen Energieversorgungsunternehmen 1.191 GWh Strom aus erneuerbaren Energieträgern. Das waren 15,1 % weniger als in der ersten Jahreshälfte 2024 (1.403 GWh). Biogener Abfall (z. B. Hausmüll), feste biogene Stoffe (z. B. Holz) und Wasserkraft machten hierbei den Großteil (92,3 %) der erneuerbaren Energieträger aus. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek



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