NRW: Weniger Todesfälle durch Schlaganfälle!

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen 3,8 % weniger Todesfälle durch einen Schlaganfall und dessen Folgen als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zu 2013 lag der Rückgang sogar bei 17,9 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt (Quelle) anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2025 mitteilt, waren 9.958 Personen im Jahr 2023 an Schlaganfällen oder deren Folgen gestorben. Mit 55,5 % war etwas mehr als die Hälfte der Gestorbenen Frauen (4.435 Männer und 5.523 Frauen).

Auch der Anteil der Sterbefälle durch einen Schlaganfall an allen Gestorbenen hat sich in den vergangenen Jahren weiterhin verringert: Im Jahr 2013 wurde in NRW noch bei 6,1 % der Todesfälle ein Schlaganfall als Todesursache festgestellt; im Jahr 2023 lag dieser Anteil wie auch schon im Jahr 2022 bei 4,4 %.

Zwei Drittel der an Schlaganfällen gestorbenen Menschen waren 80 Jahre oder älter

Schlaganfälle mit Todesfolge traten in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2023 häufiger bei älteren als bei jüngeren Menschen auf. Knapp zwei Drittel bzw. 65,7 % waren 80 Jahre oder älter und nur 5,2 % waren noch keine 60 Jahre alt. 20,1 % der an Schlaganfall gestorbenen Männer waren unter 70 Jahre alt, bei den Frauen betrug dieser Anteil 10,3 %. Das durchschnittliche Sterbealter der an einem Schlaganfall Gestorbenen lag im Jahr 2023 bei 81,5 Jahren (Männer: 78,9 Jahre, Frauen: 83,6 Jahre). - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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