"Nur ein Drittel sind Frauen"!
Deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern
Im Vergleich der Länderparlamente zeigen sich deutliche Unterschiede. Am niedrigsten ist der Frauenanteil im Bayerischen Landtag mit 24,6 %, gefolgt von Sachsen mit 27,5 % und Sachsen-Anhalt mit 27,8 %. Einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis am nächsten war Hamburg mit einem Frauenanteil von 48,8 %. Darauf folgten Bremen mit 42,5 % sowie Schleswig-Holstein und Berlin mit jeweils 37,7 %.
Frauenanteil auf kommunaler Ebene trotz Anstiegs am niedrigsten
Frauen sind aktuell in den Länderparlamenten im Schnitt etwas stärker vertreten als im Bundestag, wo ihr Anteil 32,4 % betrug. Das sind 2,4 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Bundestagswahl. Am geringsten ist der Frauenanteil auf kommunaler Ebene: In den Kreistagen der Landkreise sowie in den Stadträten der Stadtkreise und der kreisfreien Städte lag er im Durchschnitt bei 30,7 %. Das war nicht nur ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte, auch längerfristig ist der Frauenanteil in den Parlamenten auf kommunaler Ebene gestiegen: 2008 waren noch 25,6 % der Abgeordneten in kommunalen Vertretungen weiblich. - Das Foto zeigt den Plenarsaal des Landtags von NRW. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek


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