NRW: Fast 50 Prozent der...
Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen haben an den Grundschulen die höchsten Anteile
An Grundschulen verzeichneten im Schuljahr 2025/26 unter den Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen Gelsenkirchen mit 65,5 %, Duisburg mit 65,3 % und Hagen mit 64,9 % die höchsten Anteile an Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte. Die niedrigsten Anteile wiesen die Kreise Coesfeld mit 26,0 %, Borken mit 29,9 % und Olpe mit 31,7 % auf.
Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nimmt insgesamt weiter zu
Insgesamt hatten im Schuljahr 2025/26 rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eine Zuwanderungsgeschichte. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an allen Schülerinnen und Schülern ist in den letzten 5 Jahren kontinuierlich gestiegen, im Schuljahr 2025/26 waren es 5,2 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2020/21.
Der Anteil an Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nähert sich bei den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen zunehmend an. Dies ist insbesondere auf die beruflichen Schulen zurückzuführen: Hier stieg der Anteil in den letzten 5 Jahren um 7,3 Prozentpunkte auf 37,6 % im Schuljahr 2025/26. Bei den allgemeinbildenden Schulen gab es im selben Zeitraum einen Anstieg von 4,5 Prozentpunkten. Hier hatten 46,4 % der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2025/26 eine Zuwanderungsgeschichte.
Die Entwicklungen sind unter anderem vor dem Hintergrund der Fluchtbewegungen infolge von Konflikten und politischer Instabilität in verschiedenen Regionen der vergangenen Jahre zu betrachten. Insbesondere die Fluchtbewegungen im Zeitraum 2015 bis 2018 sowie seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 haben die Zusammensetzung der Schülerschaft mit Zuwanderungsgeschichte in den unterschiedlichen Schulformen und Altersgruppen beeinflusst. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek



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