"Roggenbrot ist "Brot des Jahres"

Das "Deutsche Brotinstitut" kürt jährlich ein „Brot des Jahres“. Roggenbrot ist in diesem Jahr der Titelträger. Die Jury hebt hervor, dass die Backspezialität durch ihre geschmackliche Vielfalt und gesundheitlichen Vorteile überzeugt. Roggenbrot, insbesondere in der Vollkornversion, bietet komplexe Kohlenhydrate, pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Sie unterstützen die Verdauung, sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl und vermeiden Blutzuckerspitzen. Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, wie breit die Auswahl ist: 2025 wurde Nussbrot zum "Brot des Jahres" gewählt. Davor waren es Weizenvollkornbrot (2024) und Kürbiskernbrot (2023). 2020 wurde bereits Roggen-Vollkornbrot zum Brot des Jahres gekürt. 

Einfaches Rezept (ohne klassischen Sauerteig, relativ unkompliziert)

Zutaten (für ein Kasten- oder freistehendes Brot):
  • 500 g Roggenmehl (Type 1150)
  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 2 TL Salz
  • 2 EL Naturjoghurt
  • 1 EL Apfelessig
  • optional: 1 TL Kümmel
 
Zubereitung: 
  1. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und ca. 10 Minuten gehen lassen.
  2. Roggenmehl und Salz mischen, Hefewasser, Joghurt und Essig dazugeben und zu einem glatten (eher klebrigen) Teig verkneten.
  3. In eine gefettete Kastenform geben (oder als Laib formen) und ca. 60 Minuten gehen lassen.
  4. Bei 200 °C etwa 50–60 Minuten backen, bis es beim Klopfen hohl klingt.
Das Brot hält sich durch die Säure oft 4–6 Tage (bei hohem Roggenanteil sogar länger) frisch.Es gibt unzählige regionale Varianten (z. B. Pumpernickel, Berliner Landbrot, Walliser Roggenbrot). - Text: Dr. Ernst Hoplitschek, Foto: n-lane,
Wikimedia Commons

 

 

 

 

 


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