"Unterstützung für den Notfall"

Eine Mitteilung der Stadt Erftstadt: 

Dabei spielen auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Hilfsorganisationen eine wichtige Rolle. Dies zeigte sich auch zum fünfjährigen Jahrestag. Thomas Hammer, Leiter der Feuerwehr Erftstadt, betont: „Wir haben in unseren internen Strukturen und Netzwerken auf Grund der Erfahrungen aus der Flutkatastrophe viel Positives auf den Weg gebracht. Im Ernstfall, und das hat die Lage vor fünf Jahren ebenfalls gezeigt, sind wir aber auf Hilfe angewiesen.“ Und damit diese Hilfe bestmöglich funktionieren kann, sind neben strukturellen Rahmenbedingungen auch technische Voraussetzungen notwendig. Aus diesem Grund schaffte die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland Westfalen Lippe im Rahmen ihres „Quartiersprojektes“ in Erftstadt ein großes Notastromaggregat an. Das steht nun bei den St. Kunibertus-Schützen in Gymnich. Alexander Kern von der Stabsstelle für Planwerke, Notfallschutz und Gefahrenabwehr der Stadt Erftstadt erklärt, warum: „Bei einer Flächeneinsatzlage wie bei der Flut 2021 kann es schnell erforderlich sein, dass neben den so genannten ‚Leuchttürmen‘, die städtischerseits in jedem Ortsteil auch als Kommunikationszentrale eingerichtet werden, beispielsweise auch Wärmeinseln oder Notunterkunft für die Bevölkerung eingerichtet werden müssen. Da es die Verwaltung bei Flächenlagen nicht schaffen wird, alle ‚Leuchttürme‘ zu besetzen und alle anfallenden Aufgaben vor Ort zu übernehmen, sind weitere, koordinierte Hilfsprojekte nötig. Hier kommen die St. Kunibertus-Schützen und das Quartiersprojekt der Diakonie Katastrophenhilfe zum Zug.“ 

Zum generellen Hintergrund erklärt Thomas Hammer: „Wir bauen derzeit mit Partnerinnen und Partnern in den Ortsteilen ehrenamtlich getragene Anlaufstellen für Notfälle auf – die ersten in Bliesheim mit der dortigen Dorfgemeinschaft, in Kierdorf mit den St. Hubertus-Schützen und in Gymnich mit den St. Kunibertus-Schützen. Die Vereine haben sich bereiterklärt, in Notlagen Anlaufstelle für die Belange der Bevölkerung zu sein.“ Alexander Kern ergänzt: „Die Schützen in Gymnich sind momentan Vorreiter. Hier wurde bereits ein Team geschult und heute wird die Infrastruktur vor Ort sehr viel krisensicherer, dank der Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe.“ - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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