NRW: "Niedrigste Geburtenziffer"...
Ausländische Frauen bekommen mehr Kinder als deutsche Frauen
Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bekamen auch 2025 mehr Kinder als deutsche Frauen. In beiden Gruppen zeigt sich jedoch ein Rückgang der Geburtenziffer. Deutsche Frauen brachten in NRW im Schnitt 1,21 Kinder zur Welt und somit weniger als im Vorjahr (2024: 1,24). Bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit fiel der Rückgang der Geburtenziffer stärker aus und lag mit 1,88 ebenfalls unter dem Vorjahreswert (2024: 1,97). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 147.959 Kinder geboren. Das waren 3,1 % weniger als 2024.
Höchste Geburtenziffer in Gelsenkirchen, niedrigste in Düsseldorf
Unterschiede zeigen sich auch bei der regionalen Betrachtung: In Gelsenkirchen
brachten Frauen mit durchschnittlich 1,69 die meisten Kinder zu Welt.
Mit einer durchschnittlichen Kinderzahl je Frau von 1,09 hatte Düsseldorf
in ganz NRW den niedrigsten Wert. Im Vergleich zum Jahr 2024 wurde in 5
Kreisen und kreisfreien Städten ein Anstieg verzeichnet, in 2 Kreisen
blieb die Geburtenziffer unverändert. In den übrigen 46 Kreisen und
kreisfreien Städten sank die Geburtenziffer. Den stärksten Rückgang
hatte der Rheinisch-Bergische Kreis mit einem Minus von 0,16. Das höchste Plus verzeichnete die Stadt Gelsenkirchen und der Kreis Olpe mit je 0,04. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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