Bundespolizei am Hauptbahnhof...
...in Leipzig aktiv. Neben zahlreichen Bürgergesprächen, Kontrollmaßnahmen und etlichen Feststellungen konnten die Einsatzkräfte zwei bedeutende Fahndungserfolge erzielen.
So klickten bereits zum ersten Mal gegen 15:00 Uhr am Leipziger Hauptbahnhof die Handschellen. Der 40-jährige rumänische Staatsangehörige konnte sich dem U-Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig nicht entziehen.
Dem Rumänen wird vorgeworfen, in einer sozialen Einrichtung eine Frau unsittlich berührt und anschließend beleidigt zu haben. Darüber hinaus steht er im Verdacht, im Bereich des Leipziger Hauptbahnhofs wiederholt Straftaten begangen zu haben. Ihm werden unter anderem mehrere Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen an Fahrrädern sowie das Bewerfen von Passanten mit Glasflaschen zur Last gelegt.
Wenig später klickten erneut die Handfesseln. Die Bundespolizisten kontrollierten einen 25-jährigen Deutschen, bei dem die Fahndungsüberprüfung einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig ergab. Da der Mann die geforderte Ersatzfreiheitsstrafe nicht aufbringen konnte, nahmen ihn die Beamten fest.
Beide Männer verbüßen ihre Strafe aktuell in der JVA Leipzig.
Der Fahndungserfolg unterstreicht die Bedeutung des bundesweiten Gewaltpräventionstages. Durch die verstärkte Polizeipräsenz und intensive Kontrollmaßnahmen konnten nicht nur Straftaten verhindert und das Sicherheitsgefühl der Reisenden gestärkt, sondern auch gesuchte Straftäter aus dem Verkehr gezogen werden.
Die Bundespolizeiinspektion Leipzig wird auch künftig mit sichtbarer Präsenz und gezielten Kontrollmaßnahmen dazu beitragen, die Sicherheit auf Bahnhöfen und in Zügen weiter zu erhöhen. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek



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