NRW: Sterbefälle gesunken!

Im Jahr 2025 starben in NRW 218.721 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Lan­desamt mitteilt, lag die Zahl der Gestorbenen damit um 0,8 % unter dem Vorjahreswert von 220.432 Gestorbenen. Die Zahl der Sterbefälle ging somit das dritte Jahr in Folge zurück, nachdem 2022 mit 234.176 Gestorbenen ein bisheriger Höchstwert verzeichnet wurde.

Anstieg der Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten

In 30 Kreisen und kreisfreien Städten wurden weniger Sterbefälle als im Vorjahr erfasst. Die stärksten Rückgänge verzeichneten der Kreis Viersen mit 4,8 %, der Rheinisch-Bergische Kreis mit 4,5 % und Köln mit 4,2 %. Entgegen dem landesweiten Trend stieg in 21 Kreisen und kreisfreien Städten die Zahl der Sterbefälle im Vergleich zum Vorjahr. Die höchsten Anstiege erfolgten im Kreis Warendorf mit 3,7 % und dem Oberbergischen Kreis sowie der Stadt Bottrop mit jeweils 3,5 %.

Die meisten Sterbefälle ereigneten sich im Januar

Im Januar starben rund 21.500 Menschen und damit mehr als in allen anderen Monaten des Jahres 2025. Von Juni bis September blieb die Sterbefallzahl weitgehend stabil, während sie zum Herbst hin wieder anstieg. - Das Foto zeigt den Friedhof in Geyen (Pulheim). -
Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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