NRW: Mehr Einbürgerungen!

Im Jahr 2025 haben insgesamt 104.371 Ausländerinnen und Ausländer einen Einbürgerungsantrag in nordrhein-westfälischen Einbürgerungsbehörden gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der im Jahr 2025 erstmals erhobenen Einbürgerungsantragsstatistik mitteilt, waren unter den Antragstellenden etwa gleich viele Männer (50,6 %) und Frauen (49,4 %). Regional betrachtet, wurden im Jahr 2025 in Düsseldorf mit 7.052 die meisten Einbürgerungsanträge gestellt. Auf den weiteren Rängen folgen Köln mit 6.822 Anträgen, Essen (5.624), Duisburg (5.117) und Dortmund (5.033).

Großteil der Einbürgerungsanträge von Nicht-EU-Staatsangehörigen eingereicht 
 – Syrien auf Rang 1 

Insgesamt 94.468 Einbürgerungsanträge wurden von Personen mit einer Nicht-EU-Staatsangehörigkeit gestellt – dies entspricht einem Anteil von 90,5 % an allen Einbürgerungsanträgen. Darunter waren am häufigsten Personen mit einer syrischen Staatsangehörigkeit (21.290) vertreten, gefolgt von Türkinnen und Türken (16.912) und Irakerinnen und Irakern (6.355).

Rund 87 % der abgeschlossenen Einbürgerungsverfahren mündeten in einer Einbürgerung

Im Jahr 2025 wurden in NRW insgesamt 87.789 Einbürgerungsverfahren abgeschlossen. Mit einem Anteil von 86,7 % mündete der überwiegende Teil der Verfahren in einer Einbürgerung. Bei 5,8 % der Verfahrenserledigungen erfolgte eine Rücknahme des Einbürgerungsantrags und in 5,2 % der Fälle wurde der Einbürgerungsantrag abgelehnt. In weiteren 2,3 % wurde das Einbürgerungsverfahren aus sonstigen Gründen, wie beispielsweise Tod oder Fortzug der antragstellenden Person ins Ausland, eingestellt. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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