"Nettozuwanderung" gesunken!

Im Jahr 2025 sind rund 235 000 Personen mehr nach Deutschland zugezogen als aus Deutschland fortgezogen. Damit ist die Nettozuwanderung gegenüber dem Vorjahr mit -45 % deutlich gesunken (2024: 430 000 Personen). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach endgültigen Ergebnissen der Wanderungsstatistik mitteilt, waren 2025 rund 1,48 Millionen Zuzüge und 1,25 Millionen Fortzüge über die Grenzen Deutschlands zu verzeichnen. Im Vorjahr wurden noch rund 1,69 Millionen Zuzüge und 1,26 Millionen Fortzüge registriert. Damit sind im Jahr 2025 rund 13 % weniger Personen zugezogen als 2024. Die Zahl der Fortzüge hat sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 2 % verringert.

Deutsche wandern vor allem in die Schweiz, nach Österreich und nach Spanien aus

Bei Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit ist seit 2005 eine Nettoabwanderung festzustellen. 2025 war der Wanderungsverlust deutscher Staatsbürgerinnen und Staatsbürger gegenüber dem Ausland höher als im Vorjahr (2025: -97 000 Personen; 2024: -81 000 Personen). Hauptzielländer waren die Schweiz mit 23 000, Österreich mit 14 000 und Spanien mit 10 000 Fortzügen.

Innerhalb Deutschlands Brandenburg, Bayern und Schleswig-Holstein mit den höchsten Wanderungsüberschüssen

Innerhalb Deutschlands wurden 2025 insgesamt 996 000 Wanderungen über die Bundeslandgrenzen registriert. Dies waren 8 000 beziehungsweise 1 % weniger als im Vorjahr. Brandenburg verzeichnete mit einem positiven Saldo von 9 000 Personen den größten Wanderungsüberschuss, gefolgt von Bayern und Schleswig-Holstein (jeweils +8 000 Personen). Berlin (-12 000 Personen) sowie Thüringen (-6 000 Personen) und Nordrhein-Westfalen (-5 000 Personen) hatten die größten Wanderungsverluste. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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