Fast 8 von 10 schauen WM-Spiele zu Hause
Im privaten Umfeld kann Fußball aber auch abseits des Spiels für Ärger sorgen: Fast die Hälfte (45 Prozent) stört es, wenn bei einem Tor in der Nachbarschaft früher gejubelt wird als bei ihnen selbst. „Fußball lebt vom Live-Moment – gerade zu Hause“, sagt Bitkom-Experte für Medienpolitik Dr. Konstantin Peveling. „Je nach Empfangsweg können kleine Verzögerungen entstehen, ob über Kabel, Satellit, IPTV oder Streaming. Fans sollten deshalb vor dem Anpfiff kurz prüfen, ob Fernseher, Receiver, App und Internetverbindung funktionieren. Und wer sich den Torjubel nicht vorwegnehmen lassen will, schaltet Push-Nachrichten und Sport-Apps besser stumm.“
Die
Fußball-WM wird aber nicht nur im privaten Umfeld geschaut. Auch
öffentliche Orte sind beliebt. Die Hälfte der Menschen in Deutschland
(50 Prozent) schaut WM-Spiele in der Regel in Restaurants, Bars oder
Kneipen. Ein Drittel (33 Prozent) schaut Spiele großer Fußballturniere
beim Public-Viewing oder auf Fan-Festen. 13 Prozent verfolgen Spiele
unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet, 12 Prozent nebenbei während
der Arbeit. „Smartphone und Tablet machen es möglich, bei der Fußball-WM
auch unterwegs nichts zu verpassen“, so Peveling. „Mobiles Schauen ist
kein Ersatz für den Fußballabend zu Hause, aber eine wichtige Ergänzung,
wenn Fans gerade nicht vor dem Fernseher sitzen können“ - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek



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