NRW: Weniger Wachstum im...

...im Bauhauptgewerbe. Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im Februar 2026 real (kalender-/preisbereinigt) um 6,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 8,8 % und im Tiefbau um 3,3 % niedriger als im Februar 2025.

Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker für Februar 2026 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat erzielte der öffentliche Hochbau (–17,3 %), gefolgt vom Wohnungsbau (–-11,4 %) und dem gewerblichen und industriellen Hochbau (– 4,4 %):

Innerhalb des Tiefbaus konnten im Februar 2026 ebenfalls durchweg negative Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen Bausparten beobachtet werden: Im Straßenbau war ein Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren (–2,4 %). Im gewerblichen und industriellen Tiefbau 
(–3,7 %) sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau (–3,7 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Februar 2025.

Für Februar 2026 ermittelten die Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe (+12,2 %). Sowohl im Hochbau (+2,1 %) als auch im Tiefbau (+24,5 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Februar 2019.

Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zwei Monate des Jahres 2026 war um 5,2 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2025. -  Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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