NRW: Mehr "Textilabfall"

2024 haben die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsbetriebe in Nordrhein-Westfalen mit 36.145 Tonnen 1,9 % mehr Textilabfall als im Vorjahr eingesammelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Menge damit zum zweiten Mal in Folge und lag 91,5 % über dem Wert von 2013; nur in den Jahren 2018 und 2020 war die Abfallmenge höher als im Jahr 2024. Ein Grund für den Anstieg im Zeitverlauf könnte die zunehmende Verbreitung von Fast Fashion sein. Fast Fashion zeichnet sich durch günstige Preise, häufig wechselnde Kollektionen und eine damit einhergehende kürzere Nutzungsdauer der Textilien aus.

Über 83.000 Tonnen Altwaren aus Kleidung wurden 2025 aus NRW exportiert

Die NRW-Wirtschaft exportierte 83.606 Tonnen Altkleider und andere gebrauchte Textilwaren im Jahr 2025. Mit einem Anteil von 37,2 % waren nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik die Niederlande der wichtigste Abnehmer gebrauchter Textilwaren, gefolgt von Polen mit 27,4 %. Gegenüber 2013 stieg die Exportmenge gebrauchter Textilwaren in 2025 um 33,2 %. 

Als Altwaren werden neben den Haushaltsabfällen auch ausgesonderte Handelsware sowie der Zwischenhandel mit Textilabfällen über NRW in andere Länder erfasst. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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