Impressionen von einer...
...Wanderung zum "Marienfeld" bzw. zum "Papsthügel" am gestrigen 01. Mai 2026. Dieser Hügel entwickelt sich mehr und mehr zu einem touristischen Magneten, abzulesen an der Vielzahl von Besuchern, oft mit dem Fahrrad, darunter überwiegend "E-Räder" und zu Fuß, bei großer Hitze und schottrigem Grund auf den Wegen, inmitten bzw. nahe eines Naturchutzgebietes. Das "Lotsensystem" zun Ziel ist eine Zumutung deshalb, weil der sicher populäre Begriff "Papsthügel" nirgendwo den Niederschlag beim "Wegweisen" gefunden hat. Ergo: Haben wir uns mehrmals "durchgefragt". Noch ein Umglück überfiel uns gleich beim Start: Wir nahmen aus Nichtkenntnis den langen "Rundweg" zum Ziel, mit der Folge, dass wir zwei Stunden unterwegs waren und dafür deutlich mehr Kilometer zurücklegten. Beim Rückweg zum Parkplatz nehe dem Gestüt "Mödrad" (ca. 45 Minuten!) war es leichter, wenn auch die Sonne weiter gnadenlos ihr Werk verrichtete. Schön und erlebnisreich war es trotzdem.
Warum "Papsthügel?
Der Papsthügel im Marienfeld befindet sich hauptsächlich auf dem Gebiet der Stadt Kerpen (Kolpingstadt Kerpen) im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Er wurde 2005 für den Weltjugendtag auf einer rekultivierten Fläche des ehemaligen Braunkohlentagebaus Frechen errichtet.
Das Marienfeld ist eine 260 ha umfassende Ackerfläche im seit 2003 verfüllten und rekultivierten Braunkohlentagebau Frechen. Das Feld liegt ca. 20 Kilometer südwestlich vom Kölner Dom entfernt. Das Marienfeld wurde seit September 2004 für die Vigil am 20. August und die Abschlussmesse des Weltjugendtages am 21. August 2005, die beide zusammen mit Papst Benedikt XVI. gefeiert wurden, für bis zu einer Million Teilnehmer präpariert. Für die Gottesdienste wurde nach dem Spatenstich am 31. März 2005 der sogenannte Papsthügel errichtet.
Der Hügel hat eine Grundfläche von 15.000 m² und eine obere Fläche von 3.500 m² für Altar und Sitzgelegenheiten, die etwa 2.000 Menschen Platz bietet. Die Installationen rund um das Marienfeld wurden nach dem Weltjugendtag bis Dezember 2005 zurückgebaut, während der Papsthügel erhalten blieb und im Rahmen eines Naherholungsgebiets weiter genutzt wird. - Text/Fotos © Dr. Ernst Hoplitschek




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