NRW: Stromerzeugung und -einspeisung...
Die Stromeinspeisung aus Kohle sank gegenüber dem Vorjahr um 7,2 % und setzte damit den seit 2023 rückläufigen Trend weiter fort. Erdgas und erneuerbare Energien nahmen erneut zu: Gegenüber dem Vorjahr stieg die in 2025 eingespeiste Menge aus Erdgas um 9,0 % und aus erneuerbaren Energien um 3,4 % an. Sonstige Energieträger wie z.B. Dieselkraftstoffe oder Heizöl verbuchten einen Anstieg von 4,6 %.
Kohle weiterhin wichtigster Energieträger bei der Stromeinspeisung, vor erneuerbaren Energien und Erdgas
Anteilig blieb Kohle 2025 der wichtigste Energieträger bei der Stromeinspeisung. 43,6 % der gesamten eingespeisten Strommenge stammte aus diesem Energieträger. Damit sank der Anteil gegenüber 2018 deutlich. Damals lag der Anteil mit 69,6 %, noch 26 Prozentpunkte über dem Wert von 2025. Die erneuerbaren Energien legten auf 27,8 % zu. Erdgas rangierte mit einem Anteil von 25,6 % an dritter Stelle. Sonstige Energieträger machten 3,0 % am Strommix aus. Diese Entwicklungen wurden durch politische Maßnahmen wie z. B. dem Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohlebergbau im Jahr 2018, dem für 2030 anvisierten Braunkohleausstieg im Rheinischen Revier sowie dem Ausbau und der Förderung von Wind- und Photovoltaikanlagen beeinflusst.
Erneuerbare Energieträger: Anteil von Photovoltaik steigt auf 28,5 % an
Unter den erneuerbaren Energieträgern verzeichnete die Windkraft mit 52,2 % den höchsten Anteil an der Stromeinspeisung. Der Anteil von Photovoltaik stieg gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 28,5 % an. Es folgten Biogas mit einem Anteil von 9,9 %, sowie feste biogene Stoffe wie Holz mit 4,1 %. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek


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