NRW: Höhere Ausgaben bei...

...ärmeren Haushalten. Haushalte mit niedrigen Einkommen gaben 2023 anteilig deutlich mehr für Energie und Kraftstoffe aus als Haushalte mit hohen Einkommen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt (Quelle) auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) mitteilt, wendeten Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro rund 14,3 % ihres Einkommens für Haushaltsenergie (u. a. Gas, Heizöl, Fernwärme und Strom) sowie Kraftstoffe für Mobilität auf. In der höchsten Einkommensklasse mit 6.000 Euro und mehr lag dieser Anteil dagegen bei lediglich 4,9 %.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Krieges im Nahen Osten sind die Preise im Bereich Energie gestiegen. Laut Verbraucherpreisindex (VPI) zuletzt um 8,3 % im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies hat unterschiedliche Auswirkungen auf die privaten Haushalte. Diejenigen mit niedrigen Einkommen sind tendenziell stärker belastetet als solche mit hohen Einkommen. - Text/Foto ©Dr. Ernst Hoplitschek

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