NRW: Weniger E-Autos!
Auswirkungen von Förderprogrammen auf Neuzulassungen
Die Bundesregierung hat ein neues E-Auto-Förderprogramm für Neuzulassungen ab dem 1.1.2026 verabschiedet. Dies hat IT.NRW zum Anlass genommen, um die bisherigen Entwicklungen unter Berücksichtigung der zurückliegenden Förderungen zu betrachten. Dabei lässt sich ein Zusammenhang feststellen: Zwischen 2017 und 2023 ist die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos (BEV) stetig gestiegen und lag im Jahr 2023 bei rund 107.900 Pkws. Nachdem die staatliche E-Auto-Förderung (Umweltbonus) im Dezember 2023 beendet wurde, sind deren Neuzulassungen im Jahr 2024 erstmalig seit 2017 gesunken.
Die Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden hatten in 2022 mit ca. 84.500 Pkws ihren Höhepunkt und sind im Folgejahr um ca. 55,3 % gesunken. Die Förderung für Plug-in-Hybride lief bereits Ende 2022 aus.
0,4 % weniger Pkw-Neuzulassungen als im Vorjahr
Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024 rund 574.200 Personenkraftwagen neu zugelassen. Das waren 0,4 % weniger Neuzulassungen als im Vorjahr. Etwa 34 % der Neuzulassungen waren Benziner und 27,5 % Hybrid-Pkws (ohne Plug-in). Etwa jeder sechste neu zugelassene Pkw fuhr mit Dieselantrieb (16,3 %). Auf Platz 4 lagen im Jahr 2024 Elektroautos (BEV) mit einem Anteil von 14,1 %; weitere 7,3 % der Neuzulassungen waren Plug-In Hybride.
Deutschlandweit ist die Verteilung der Neuzulassungen von Pkws
im Hinblick auf die Reihenfolge der Kraftstoffarten identisch,
allerdings ist der Anteil der Benziner im Bundesdurchschnitt mit 35,2 %
und der Diesel mit 17,2 % höher als in NRW. Der Anteil der Hybride (ohne
Plug-in) mit 26,8 %, der Elektroautos mit 13,5 % sowie der Plug-In
Hybride mit 6,8 % ist deutschlandweit niedriger als in NRW. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek



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