NABU NRW zum Amphibienschutz!
- Mindestens 6°C in der Nacht und Regen – aktuell herrscht bestes
Amphibien-Wanderwetter in den meisten Landesteilen Nordrhein-Westfalens.
Damit ist der Startschuss für die alljährliche Wanderung der Amphibien
zu ihren Laichgewässern gefallen. „Auf dem Weg dorthin müssen viele
Tiere Straßen queren, die ihren Lebensraum zerschneiden. Tausende finden
dabei jedes Jahr den Tod“, sagt Monika Hachtel, Sprecherin des
Landesfachausschusses Amphibien und Reptilien im NABU NRW. Der NABU
bittet deshalb Autofahrer, insbesondere an Streckenabschnitten, in
denen besonders viele Amphibien wandern, vor allem in der Dämmerung
langsam zu fahren – Tempo 30 rettet hier viele Leben. Zahlreiche
Kommunen und Gemeinden kennzeichnen solche Abschnitte mit entsprechenden
Hinweisschildern.
„Springfrösche und Teichmolche sind immer die ersten, die loslaufen“, so die NABU-Amphibienexpertin. Bei den aktuell guten Wanderungsbedingungen sind auch die Erdkröten direkt mit dabei. Lediglich die Grasfrösche bräuchten noch etwas Zeit. Sobald die Temperaturen insgesamt noch etwas milder werden, wachen aber auch sie aus ihrer Winterstarre auf. Hachtel: „Nicht selten kommen an einem Teich mehrere 1.000 Tiere an.“ So seien allein in den letzten zwei Tagen in Mönchengladbach 1200 Kröten, Molche und Springfrösche unterwegs gewesen.
Damit die Tiere ihre Laichgewässer wieder möglichst gefahrlos erreichen können, haben Amphibienfreunde und -freundinnen in den vergangenen Wochen zudem Schutzzäune entlang von Straßen aufgestellt oder instandgesetzt. - Quelle; NABU NRW. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek
„Springfrösche und Teichmolche sind immer die ersten, die loslaufen“, so die NABU-Amphibienexpertin. Bei den aktuell guten Wanderungsbedingungen sind auch die Erdkröten direkt mit dabei. Lediglich die Grasfrösche bräuchten noch etwas Zeit. Sobald die Temperaturen insgesamt noch etwas milder werden, wachen aber auch sie aus ihrer Winterstarre auf. Hachtel: „Nicht selten kommen an einem Teich mehrere 1.000 Tiere an.“ So seien allein in den letzten zwei Tagen in Mönchengladbach 1200 Kröten, Molche und Springfrösche unterwegs gewesen.
Damit die Tiere ihre Laichgewässer wieder möglichst gefahrlos erreichen können, haben Amphibienfreunde und -freundinnen in den vergangenen Wochen zudem Schutzzäune entlang von Straßen aufgestellt oder instandgesetzt. - Quelle; NABU NRW. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek


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