Dieser
Abend steht im Zeichen der Geschichte und der europäischen
Verflechtungen – und im Zeichen der Kooperation der Abteilung Kultur,
Archiv und Stadtbücherei der Stadt Erftstadt, des Carl Schurz Kreises,
des Geschichtsvereins Erftstadt sowie der Buchhandlung Köhl. Wenn Dr.
Mario Kramp am Samstagabend, 28. März, um 19.30 Uhr in der Kirche St.
Alban seinen Vortrag beginnt, verbindet er historische Forschung mit
einem lebendigen Blick auf eine faszinierende Persönlichkeit und Epoche:
den jungen deutschen Revolutionär Carl Schurz, der nach der
gescheiterten Revolution von 1848 als politischer Flüchtling in Paris
Zuflucht suchte. Dort erlebte er die Spannungen einer Stadt im Umbruch –
zwischen politischem Idealismus, künstlerischem Aufbruch und der
drohenden Reaktion.
Dr. Mario Kramp, geboren 1961 in Euskirchen,
studierte und promovierte in Aachen über französische Baugeschichte des
12. Jahrhunderts und verbrachte mehrere Forschungsaufenthalte in Paris.
Als langjähriger Direktor des Mittelrhein-Museums Koblenz und des
Kölnischen Stadtmuseums (2010–2022) veröffentlichte er zahlreiche
Arbeiten zur kölnischen und rheinischen Geschichte. Sein Schwerpunkt
liegt auf der deutsch-französischen Kulturgeschichte des 18. bis 20.
Jahrhunderts – Themen, die auch in seinem neuesten Werk zentral sind.
Der Eintritt kostet 5 Euro, Karten sind im Vorverkauf in den Buchhandlungen Köhl in Lechenich und Liblar erhältlich. - Text: Dr. Ernst Hoplitschek, Foto/Quelle: Stadt Erftstadt
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