Der Spargelanbau in Deutschland geht zurück:...
Vor allem kleinere Betriebe haben sich in den vergangenen Jahren aus dem Spargelanbau zurückgezogen. Dadurch nahm die Zahl der Betriebe deutlich stärker ab als Anbaufläche und Erntemenge: von 1 900 im Jahr 2015 auf 1 350 im Jahr 2025 – ein Rückgang um 29,3 %.
Die meisten Betriebe gab es 2025 in Bayern (290), Nordrhein-Westfalen (265) und Baden-Württemberg (210). Die größten Anbauflächen lagen in Niedersachsen (4 300 Hektar), Nordrhein-Westfalen (4 100 Hektar) und Brandenburg (4 000 Hektar).
24 500 Tonnen Spargel wurden 2025 importiert, vor allem aus Spanien, Mexiko und Griechenland
Spargel kommt nicht nur aus heimischem Anbau, sondern wird auch aus dem Ausland eingeführt. Im Jahr 2025 wurden 24 500 Tonnen Spargel nach Deutschland importiert, das entspricht einem Viertel der einheimischen Produktion. Die Spargel-Importe waren gegenüber dem Jahr zuvor um 6,4 % gestiegen (2024: 23 100 Tonnen), gegenüber dem Jahr 2015 um 3,4 % (23 700 Tonnen). Der überwiegende Teil des Import-Spargels wird eingeführt, wenn auch hierzulande Saison für das Gemüse ist: 79,4 % des im Jahr 2025 importierten Spargels wurde in den Monaten März bis Juni eingeführt.
Wichtigstes Herkunftsland für Spargel war im Jahr 2025 Spanien: 26,8 % des importierten Spargels kam von dort (6 600 Tonnen). Es folgten Mexiko mit einem Anteil von 19,7 % (4 800 Tonnen) und Griechenland mit einem Anteil von 19,6 % (4 800 Tonnen).
Im Jahr 2025 wurden 4 500 Tonnen Spargel aus Deutschland exportiert. Das waren 2,7 % weniger als im Jahr 2024 (4 600 Tonnen) und 13,0 % mehr als im Jahr 2015 (4 000 Tonnen). - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek



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