NRW: Mehr Gemüse geerntet!
Das Freilandgemüse wurde im vergangenen Jahr auf einer Fläche von 28.600 Hektar angebaut (+1,3 %). 4.000 Hektar bzw. 13,8 % der Freilandgemüsefläche war in ökologischer Bewirtschaftung. Die Freilandgemüsefläche in ökologischer Bewirtschaftung hat sich damit innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt (2016: 2.200 Hektar).
Möhren und Karotten sind die Gemüsearten mit der größten Anbaufläche
Die Gemüsearten mit der größten Anbaufläche im Land waren Möhren, zu denen auch die Karotten gehören, mit 4.500 Hektar, gefolgt von Speisezwiebeln mit 4.100 Hektar. Zusammen belegten diese Gemüsearten knapp ein Drittel (30,1 %) der gesamten Gemüseanbaufläche im Freiland. Möhren und Karotten machten mit 293.500 Tonnen 29,9 % der Gesamternte aus. Die Erntemenge dieser Gemüsearten fiel dabei gegenüber 2024 um 11,2 % höher aus. Die zweithöchste Erntemenge mit 206.400 Tonnen erzielten die Gemüsebäuerinnen und Gemüsebauern mit Speisezwiebeln. Hier wurden 21,2 % mehr geerntet als ein Jahr zuvor. Weißkohl wurde auf 1.000 Hektar kultiviert und lag mit einer um 24,7 % höheren Erntemenge von 73.000 Tonnen auf Platz drei.
Größte Anbauflächen in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln
Die größten Anbauflächen für Freilandgemüse befinden sich im Regierungsbezirk Düsseldorf mit 11.400 Hektar, gefolgt vom Regierungsbezirk Köln mit 7.800 Hektar. Auch bei Möhren und Karotten haben diese beiden Regierungsbezirke den größten Anteil: Fast zwei Drittel der Anbauflächen für Möhren und Karotten befanden sich in den Regierungsbezirken Köln (1.500 Hektar) und Düsseldorf (1.400 Hektar). Die größten Anbauflächen für Speisezwiebeln gab es in den Regierungsbezirken Düsseldorf (1.800 Hektar), Köln (1.000 Hektar) und Münster (900 Hektar).
Hinweise zur Statistik
Die Daten zu den Erntemengen bei den Gemüsearten entstammen der
jährlichen Gemüseerhebung. Diese wurde 2025 als Stichprobenerhebung
durchgeführt. Im Rahmen dieser Erhebung werden landwirtschaftliche
Betriebe mit mindestens 0,5 Hektar Anbaufläche für Gemüse im Freiland
oder mindestens 0,1 Hektar unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen
befragt. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek



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