Handyfoto ist kein Reisedokument
Am Nachmittag des 10. Februar 2026 hatte es die Bundespolizei in der
Grenzkontrollstelle in der Zittauer Friedensstraße wieder mit einer
unerlaubten Einreise eines Vietnamesen und einem ihm helfenden Fahrer zu
tun.
Um 17:20 Uhr waren drei in Tschechien lebende vietnamesische Staatsangehörige im Alter zwischen 29 und 57 Jahren mit einem PKW aus Polen kommend eingereist. Der Fahrer und einer der Mitfahrer verfügten über gültige Reisedokumente. Nur der Beifahrer konnte den Beamten lediglich ein Foto seines Reisepasses in seinem Handy zeigen. Da es sich dabei nicht um ein gültiges Reisedokument handelt, hat er gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen.
Die Bundespolizei hat gegen ihn ein
Ermittlungsverfahren wegen der unerlaubten Einreise sowie wegen des
unerlaubten Aufenthaltes und gegen den Fahrer wegen der Beihilfe dazu
eingeleitet. - Text: Dr. Ernst Hoplitschek. Foto: Bundespolizei



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