Einreise in die USA mit verschärften Prüfungen
Wer in Zukunft einen Flug in die USA buchen möchte, muss einige Angaben zu seiner Vergangenheit machen: Ab morgen könnten neue, wesentlich strengere Einreiseregeln in Kraft treten.
Hintergrund ist eine im Dezember veröffentlichte Anordnung des US-Heimatschutzministeriums. Der Entwurf sieht vor, dass Touristen in den USA bei der Einreiseantragstellung über das elektronische Reisegenehmigungssystem (ESTA) deutlich mehr persönliche Angaben machen müssen als bislang. In der US-Regierungsverlautbarung vom 10. Dezember wurde dazu vermerkt, dass die Anordnung wirksam werde, wenn sie innerhalb von 60 Tagen nicht gerichtlich angefochten wird. Diese Frist für Einsprüche endet am Sonntag.
Hintergrund ist eine im Dezember veröffentlichte Anordnung des US-Heimatschutzministeriums. Der Entwurf sieht vor, dass Touristen in den USA bei der Einreiseantragstellung über das elektronische Reisegenehmigungssystem (ESTA) deutlich mehr persönliche Angaben machen müssen als bislang. In der US-Regierungsverlautbarung vom 10. Dezember wurde dazu vermerkt, dass die Anordnung wirksam werde, wenn sie innerhalb von 60 Tagen nicht gerichtlich angefochten wird. Diese Frist für Einsprüche endet am Sonntag.
Die neue Regelung gilt nicht für längere Aufenthalte in den USA, sondern für touristische Reisen von maximal 90 Tagen am Stück. Darunter fallen zum Beispiel auch Personen aus Deutschland, Japan, Israel, Großbritannien und Frankreich – allesamt enge Verbündete der USA. Ausländer, die in die USA einreisen möchten, könnten künftig verpflichtet werden, „ihre sozialen Medien der letzten fünf Jahre vorzulegen“. Es handelt sich offenbar um Nutzerkonten bei Plattformen wie X, Facebook oder Instagram, die bereits bei Visa-Bewerbungen abgefragt werden. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek


Kommentare
Kommentar veröffentlichen