ADAC gibt Tipps zur Autowäsche im Winter!

Problematisch kann eine Fahrzeugwäsche im Winter dann werden, wenn die Temperaturen zu niedrig sind. Der ADAC empfiehlt, ab -10 Grad nicht mehr in die Waschanlage zu fahren. Dann droht dem Lack sowie Gummis und Kunststoffen ein Temperaturschock, wenn die kalte Oberfläche mit dem warmen Wasser erstmals in Kontakt kommt. Besonders vorgeschädigte oder nachlackierte Fahrzeugteile können darunter leiden. Außerdem steigt die Gefahr für zugefrorene Schlösser oder Türen.

Bei der Wahl des richtigen Waschprogramms ist es aus technischer Sicht sinnvoll, dass das Fahrzeug manuell mit einer Vorwäsche vorbehandelt wird. Dabei werden grobe Schmutzpartikel entfernt, die in der Waschanlage feine Kratzer im Lack hinterlassen könnten. Der ADAC empfiehlt deshalb, mit einem stark verschmutzten Auto eher eine Waschstraße als eine Portalwaschanlage aufzusuchen, da es hier oft keine Möglichkeit für eine Vorwäsche gibt. Eine zusätzliche Behandlung mit Heißwachs ist bei modernen Fahrzeugen in der Regel nicht zwingend erforderlich. Diese Schutzschicht führt dagegen oft zu Sichteinschränkungen im Scheibenwischerbetrieb. Sinnvoll kann jedoch eine Unterbodenwäsche sein, da sich damit insbesondere im Winter salzhaltige und korrosionsfördernde Verschmutzungen entfernen lassen und so der vorhandene Korrosionsschutz unterstützt wird.

Im Winter muss es nicht immer gleich die große Wäsche sein. Empfehlenswert ist aber sicher, die Scheiben, Leuchten, Spiegel, Kameralinsen, Nummernschilder und Sensoren regelmäßig zu reinigen. So bleibt die Sicht gut und die Assistenzsysteme werden in ihrer Funktion nicht eingeschränkt. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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