Vogelfütterung: NABU NRW gibt Tipps!
Vor dem Beginn der Fütterung steht zunächst einmal die Wahl des
richtigen Behälters. Grundsätzlich empfiehlt der NABU einen
Futterspender, der das Futter vor Nässe und Witterungseinflüssen
schützt, denn Nässe im Futter kann zur Ausbreitung von
Krankheitserregern führen. Am besten eignen sich daher sogenannte
Futtersilos, die im Gegensatz zu den offenen Futterhäuschen auch die
Verunreinigung durch Vogelkot verhindern. Wer dennoch ein offenes
Futterhäuschen nutzt, sollte es unbedingt täglich reinigen. Der
Futterspender wird am besten an einer übersichtlichen, gut einsehbaren
Stelle platziert, so dass sich Katzen nicht unbemerkt anschleichen
können und der Blick für die Beobachtung unverstellt ist. Falls möglich,
sollten in einem angemessenen Abstand Bäume oder Büsche Deckung bei
eventuellen Attacken von Sperbern bieten. Eine Gefahrenquelle für die
Vögel sind außerdem Glasscheiben in der Nähe der Futterstelle. Sie
können leicht zur tödlichen Falle werden. Eine Beklebung mit beliebigen
Motiven kann hier Abhilfe schaffen.
Beim Futter sind Sonnenblumenkerne immer eine gute Wahl. Sie werden von fast allen Arten gefressen. Bei ungeschälten Kernen fällt zwar mehr Abfall an, dafür verweilen die Vögel aber länger an ihrer Futterstelle. Körnerfresser wie Meisen, Finken und Sperlinge freuen sich auch über Freiland-Futtermischungen, die verschiedene Samen unterschiedlicher Größe enthalten. Weichfutterfressern wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Amseln und Wacholderdrosseln kann man Rosinen, Äpfeln oder Haferflocken in Bodennähe anbieten. Dabei ist darauf zu achten, dass dieses Futter nicht verdirbt. Es gibt spezielle Bodenfutterspender, die sich dafür besonders eignen. Weiter geht es hier! - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek
Beim Futter sind Sonnenblumenkerne immer eine gute Wahl. Sie werden von fast allen Arten gefressen. Bei ungeschälten Kernen fällt zwar mehr Abfall an, dafür verweilen die Vögel aber länger an ihrer Futterstelle. Körnerfresser wie Meisen, Finken und Sperlinge freuen sich auch über Freiland-Futtermischungen, die verschiedene Samen unterschiedlicher Größe enthalten. Weichfutterfressern wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Amseln und Wacholderdrosseln kann man Rosinen, Äpfeln oder Haferflocken in Bodennähe anbieten. Dabei ist darauf zu achten, dass dieses Futter nicht verdirbt. Es gibt spezielle Bodenfutterspender, die sich dafür besonders eignen. Weiter geht es hier! - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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