NRW: Viele Jobs mit "Niedriglohnschwelle"
Mehr als jeder zweite Job im Gastgewerbe liegt im Niedriglohnbereich
Die höchste Anzahl von Beschäftigungsverhältnissen im Niedriglohnbereich wiesen die Wirtschaftsbereiche Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 325.000 Jobs, das Gastgewerbe mit 214.000 Jobs und der Bereich Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 208.000 Jobs auf.
Von Niedriglöhnen besonders betroffen waren die Beschäftigten im Gastgewerbe. Dort wurden rund 58 % aller Jobs unterhalb der Niedriglohnschwelle entlohnt. Mit 27 % und 33 % lag die Betroffenheit auch in den Wirtschaftsbereichen Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen weit über dem Durchschnitt. Dies galt auch für das Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Anteil von 35 %.
Sowohl sehr junge als auch ältere Beschäftigte besonders betroffen
Innerhalb der Gruppe der Beschäftigten bis unter 25 Jahre erhielten 44 % einen Stundenlohn unterhalb der Niedriglohnschwelle. Auch Beschäftigte im Alter von 65 oder mehr Jahren sind besonders stark betroffen, hier betrug der Anteil 40 %. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek


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