NRW-Innenminister mahnt!
Das Ministerium des Innern teilt mit:
Feiern,
Feuerwerk und volle Straßen: Die Silvesternacht ist jedes Jahr eine
große Herausforderung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste.
Brände, Unfälle, medizinische Notfälle sowie Einsätze im Zusammenhang
mit Alkohol und Pyrotechnik sorgen für ein hohes Einsatzaufkommen. Auch
Angriffe auf Einsatzkräfte gehörten in den vergangenen Jahren leider zum
Jahreswechsel dazu.
Innenminister Herbert Reul: „Die Menschen in Nordrhein-Westfalen sollen sicher und voller Vorfreude ins neue Jahr kommen. Silvester ist aber kein Freibrief für Gewalt und Zerstörungswut. Wer randaliert oder Einsatzkräfte angreift, den ziehen wir aus dem Verkehr. Die meisten gehen verantwortungsvoll mit Feuerwerk um. Aber wo Pyrotechnik zur Gefahr wird, greifen wir konsequent ein. Halten Sie sich an die Spielregeln, lassen Sie alles bleiben, was gefährlich ist und Leute verletzen kann. Ich wünsche allen, ganz besonders den Einsatzkräften, einen sicheren und friedlichen Jahreswechsel.“
Aufgrund der Erfahrungen aus vergangenen Silvesternächten trifft die Polizei Nordrhein-Westfalen besondere Vorkehrungen für den bevorstehenden Jahreswechsel.
Landesweit werden rund 7.600 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein (Vorjahr: ca. 7.400), um für einen sicheren Jahreswechsel zu sorgen.
Das
Innenministerium hat die 47 Kreispolizeibehörden per Erlass besonders
sensibilisiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Eigensicherung der
Einsatzkräfte sowie der erhöhten Gefährdungslage durch politisch
motivierte Kriminalität. Viele Bereitschaftspolizisten stehen zusätzlich
bereit, die örtlichen Polizeibehörden bei Bedarf kurzfristig zu
unterstützen. Darüber hinaus wird die Polizei an besonders
frequentierten Feierorten präsent sein. Unterstützt wird die Polizei
zudem durch die mobilen Videobeobachtungsanlagen, die in einigen Städten
zum Einsatz kommen. Straftaten, insbesondere bei Delikten gegen die
sexuelle Selbstbestimmung, werden zeitnah und sorgfältig bearbeitet,
wobei der Schutz der Opfer stets im Mittelpunkt steht. Bei Störungen der
öffentlichen Sicherheit oder Gewalttaten wird die Polizei entschlossen
und konsequent einschreiten. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek


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