Die Stadt Erftstadt teilt mit!

Während auf der Großbaustelle „Campuslandschaft“ die neue Außenstelle der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung wächst, werden in 2026 weitere wichtige Hürden auf dem Weg hin zum CEIN, dem Forschungs- und Transferzentrum der TH Köln, genommen. Das „Center for Innovation with Nature“ möchte Klimaforschung mit praktischen Lösungsansätzen für nachhaltige Ressourcen- und Stadtentwicklung verbinden. Um bereits frühzeitig in Erftstadt „sichtbar“ zu sein, wird am Bahnhof Liblar in 2026 ein „Pop-up CEIN“ entstehen – ein Innovationsraum für nachhaltige Ideen, frühe Produktentwicklungen und Wissenstransfer. Im Bereich des Großprojektes „Campuslandschaft“ entstehen in 2026 die Planungen für die beiden neuen Wohngebiete „Ville Wohnquartier“ und „Wohnen am Campus“ sowie für den Umbau der Kreisstraße 44.

Vom Ortsrand von Oberliblar ins Zentrum geblickt, rücken das so genannte „Landschaftsfenster Brühler Straße“ und der Marienplatz in den Fokus. Zum Jahresbeginn 2026 werden weitere Planungsleistungen ausgeschrieben. Mit Abschluss des Projektes wird der Bereich für die Bürgerinnen und Bürger spürbar aufgewertet. Vorrangiges Ziel des „Landschaftsfensters“ ist es, den Naturraum stärker mit dem Siedlungsraum zu verknüpfen und die fußläufige Verbindung in den Naherholungsraum zu verbessern. Letztendlich soll 2027 dann nicht nur der Blick für die umliegende Natur geöffnet, sondern auch die Situation rund um die Wege verbessert werden, damit diese klarer, einladender und sicherer genutzt werden können.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Brühler Straße steht auch das Projekt Marienplatz im Mittelpunkt. Der Umbau des Platzes ist eines der zentralen Projekte, die im Rahmen des „Masterplans Liblar“ 2026 umgesetzt werden. Ziel ist es, den Platz zu einem lebendigen Mittelpunkt des Stadtteils zu entwickeln, der durch mehr Grünflächen, barrierefreie Wege, neue Aufenthaltsbereiche und eine moderne Gestaltung deutlich an Attraktivität gewinnen soll.

Angrenzend an den Marienplatz befindet sich das neue „Zuhause“ der Volkshochschule Erftstadt, die alte Marienschule. Das Gebäude wurde aufwändig renoviert und wird im ersten Schritt die VHS-Verwaltung und danach auch den Kurs- und Lehrbetrieb aufnehmen. „Alle Räume sind hell, freundlich und modern gestaltet und ausgestattet. Die Vorfreude bei unserem Team ist entsprechend riesig - und auch unsere Kursteilnehmenden dürfen sich auf die neuen Möglichkeiten hier in der Marienschule freuen“, erklärt Dr. Peter Sitzer, der Leiter der VHS.

In Richtung Lechenich rückt 2026 der WirtschaftsPark in den Fokus: Für die Erweiterung des WirtschaftsParks Nord wird durch den Bebauungsplan Nr. 210 das erforderliche Planungsrecht geschaffen. Auf einer rund 9,4 Hektar großen Fläche wird laut des Stadtentwicklungsbetriebes der Stadt Erftstadt (SEB) ein „ökologisch orientiertes Gewerbegebiet entstehen, das hohe städtebauliche und gestalterische Anforderungen an Bebauung und Grundstücksgestaltung verfolgt“, erläutert SEB-Vorstand Gerd Schiffer. Der Standort ist aufgrund seiner guten Anbindung an das bestehende Wegenetz, der Nähe zur Autobahn und der Lage an der wichtigen Fuß- und Radverbindung zwischen Lechenich und Liblar besonders geeignet. Weitere Infos zum Thema hier! - Das Foto zeigt den Neubau einer Autowerkstatt im "Wirtschaftspark" in Lechenich.  - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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