NRW: Mehr als eine halbe Million Personen im öffentlichen Dienst!
Rund die Hälfte aller Beschäftigten im Bereich „Bildungswesen, Wissenschaft und Forschung“ verbeamtet
Fast 342.000 Personen und damit rund zwei Drittel aller Landesbeschäftigten waren Mitte 2024 im Bereich „Bildungswesen, Wissenschaft, Forschung, kulturelle Angelegenheiten” tätig. Rund die Hälfte von ihnen war verbeamtet. Es gab jedoch Unterschiede je nach Einsatzbereich: Während an den Schulen mehr als drei Viertel der Beschäftigten verbeamtet waren, waren es an den Hochschulen weniger als 10 %.
Weitere rund 58.000 Personen waren im Bereich „öffentliche Sicherheit und Ordnung” im öffentlichen Dienst des Landesbereichs NRW beschäftigt, bis auf wenige Ausnahmen alle bei der Polizei. 83,2 % dieser Beschäftigten waren verbeamtet. Im Bereich „Rechtsschutz”, zu dem die Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsanstalten gehören, arbeiteten rund 42.000 Personen. Hier lag der Anteil der verbeamteten Beschäftigten bei 63,0 % (inkl. Richterinnen und Richter). Die Finanzverwaltung (u. a. Finanzämter) war der Tätigkeitsbereich von rund 30.000 Beschäftigten, vier Fünftel davon waren verbeamtet.
16,7 % der Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Kommunen verbeamtet
Niedrigere Anteile an Beamtinnen und Beamten gab es Mitte 2024
im öffentlichen Dienst der Kommunen: Von den etwa 407.000 Beschäftigten
waren 16,7 % verbeamtet. Auch hier zeigten sich Unterschiede zwischen
den drei größten Tätigkeitsbereichen: So war mehr als jede/-r Vierte der
rund 94.000 Beschäftigten im Bereich „innere Verwaltung” Beamtin oder Beamter. Während im Bereich „Kinder-, Jugend- und Familienhilfe”,
zu dem u. a. die Tageseinrichtungen für Kinder fallen, lediglich 3,9 %
aller rund 68.000 Beschäftigten verbeamtet waren, zählte der Bereich „Sicherheit und Ordnung” fast 50 % verbeamtete Personen. Hier gab es insgesamt mehr als 50.000 Beschäftigte. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek



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