NRW: Infos zu Krankenhäusern!
Mehr Beschäftigte in den Krankenhäusern – überdurchschnittlicher Anstieg beim Pflegedienst
49.551 Ärztinnen und Ärzte waren 2024 hauptamtlich in den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens beschäftigt; das sind 3,1 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Beschäftigtenzahl im Pflegedienst war 2024 mit 130.667 Personen um 5,4 % höher als im Vorjahr. Mit 128.700 Beschäftigten in den übrigen nichtärztlichen Diensten wie medizinisch-technischer Dienst, Funktionsdienst oder Wirtschaft und Versorgung sowie Verwaltung waren 1,1 % mehr in diesem Bereich beschäftigt als 2023. Die Anzahl des nichtärztlichen Personals insgesamt stieg damit im Jahr 2024 um 3,2 % auf 259.367 Personen.
Der Anteil Teilzeitbeschäftigter in den Krankenhäusern lag 2024 mit 47,2 % ungefähr auf gleichem Niveau wie 2023. Damals waren 46,9 % in Teilzeit tätig. Beim ärztlichen Personal waren im Jahr 2024 29,7 % in Teilzeit beschäftigt, im Pflegedienst mit 52,2 % mehr als die Hälfte der Beschäftigten. Insgesamt arbeiteten im Krankenhaus angestellte Frauen häufiger in Teilzeit als dort tätige Männer.
Gut ein Drittel der Krankenhäuser hatten maximal 3 Fachabteilungen
Mit 112 Krankenhäusern hatte gut ein Drittel maximal 3
Fachabteilungen. Weitere 126 Krankenhäuser bzw. 39,9 % hatten zwischen 4
und 10 Fachabteilungen. Knapp ein Viertel, also 78 Krankenhäuser,
verfügte über 11 oder mehr Fachabteilungen. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek
Jeweils etwa ein Drittel der insgesamt 316 Krankenhäuser in NRW hatte zwischen 100 und 249 beziehungsweise zwischen 250 und 499 Betten. Mit 500 oder mehr Betten waren 69 Krankenhäuser ausgestattet. Das entspricht einem Anteil von 21,8 %. Weniger als 100 Betten hatten mit 47 Einrichtungen 14,9 % der Krankenhäuser in NRW aufgestellt.
Mehr Behandlungsfälle in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen
Im Jahr 2024 wurden in den 128 nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 228.996 Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Damit war die Patientenzahl um 2,1 % höher als 2023, jedoch um 2,7 % niedriger als vor Beginn der Corona-Pandemie. Im Zehnjahresvergleich sank die Zahl um 3,5 %.



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