"Wirtschaftsweise": Zu hohe Lohnnebenkosten

Die hohen Lohnnebenkosten in Deutschland machen Arbeit kostspielig und wenig attraktiv. Veronika Grimm, die Wirtschaftsweise, teilt diese Meinung und fordert aus diesem Grund eine Reduzierung der Sozialversicherungsauszahlungen. In einem Gespräch mit der Funke-Mediengruppe hob sie hervor, dass es in der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung mehr Aufrichtigkeit darüber brauche, welche Leistungen sich tatsächlich leisten lassen. Grimm nannte als Beispiel die Haltelinie des Rentenniveaus. Diese bewirkt, dass zahlreiche Menschen trotz der Möglichkeit keine privaten Vorkehrungen für das Alter treffen. Grimm hält auch die von den Kommunen verlangte Vollversicherung für Pflegefälle für nicht finanzierbar. Sie verlangt, dass Menschen mit ausreichendem Geldvermögen selbst einen Teil der Pflegekosten tragen. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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