NRW: Nur Nahrungsmittelbranche im Plus
Nur Nahrungsmittelbranche im Plus
Innerhalb der sechs umsatzstärksten Industriebranchen konnte nur die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (20,3 Milliarden Euro; +4,3 %) eine nominale Umsatzsteigerung erzielen. Alle weiteren Branchen verzeichneten hingegen Umsatzrückgänge: Die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen musste wie schon im ersten Quartal den prozentual größten Rückgang hinnehmen (14,6 Milliarden Euro; –8,5 %), gefolgt von der Metallerzeugung (20,0 Milliarden Euro; – 5,9 %). Auch die chemische Industrie (25,0 Milliarden Euro; –1,3 %) und der NRW-Maschinenbau (23,2 Milliarden Euro; –0,9 %) konstatierten rückläufige Umsätze.
Beschäftigung um 2,0 % gesunken
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren bei den
nordrhein-westfälischen Industriebetrieben durchschnittlich 1.041.002
Personen beschäftigt; das sind 2,0 % weniger Personen als im
entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den meisten Branchen waren
Beschäftigungsrückgänge zu beobachten. Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (177.539 Personen; 0,9 % weniger als in den ersten sechs Monaten 2024). Weitere 128.655 Personen (−1,1 %) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen beschäftigt. Die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln
vermeldete mit 103.475 Personen (+6,4 %) den größten
Beschäftigungszuwachs. Auch bei der Beschäftigungsentwicklung wies die
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 57.721 Personen
(–9,3 %) erneut den größten Rückgang auf. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek


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